23.04.20 "Braucht die Erde einen Anwalt, Prof. Ott?" Interview mit Interview mit Prof. Hermann Ott, Client Earth • Lesedauer: 20 min.

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Hermann Ott

Die Umwelt mithilfe von Paragrafen zu schützen – das ist die Idee hinter der Umweltorganisation Client Earth. Deren Deutschlandchef Hermann Ott erklärt im Gespräch mit Debate.Energy-Mitarbeiter Jochen Brenner, warum er Kohle für von gestern hält, seit Jahren nicht mehr fliegt und wieso wir von Mutter Natur sprechen - und der Vater ungenannt bleibt.

2007 gründete der Amerikaner James Thornton die Organsiation in London. Seitdem wächst die NGO weltweit – und betreibt Büros in Brüssel, Warschau, Peking und seit 2018 auch in Berlin. Ihr hybrider Charakter als Anwaltskanzlei und Umweltverband verleiht Client Earth hohe Durchsetzungskraft.

Die hat auch den neuen Berliner Büroleiter Hermann Ott  für Client Earth eingenommen. Ott, Jahrgang 1961, wurde im Völkerrecht promoviert, arbeitete als Anwalt, war in verschiedenen Positionen beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, saß für die Grünen im Bundestag und ist seit 2016 Honorarprofessor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde.

Daneben ist er  auch ehrenamtlich in der Zivilgesellschaft tätig, er war einige Jahre im Aufsichtsrat von Greenpeace Deutschland, war im Vorstand der Deutschen Umweltstiftung und ist jetzt im Präsidium des Deutschen Naturschutzrings, einem Netzwerk von ca. 100 Organisationen die sich dem Umweltschutz verpflichtet fühlen.

Hermann Ott sagt: „Das Recht ist zur Zeit das schärfste Schwert zur Durchsetzung von Klima-, Umwelt- und Naturschutz. Und damit auch für den Schutz des Menschen.“

"Anwalt der Erde": Hermann Ott

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