SprecherInnen

David Bryson ist seit 2019 der COO & CSO von Uniper. Die Zusammenlegung der beiden Funktionen spiegelt Unipers Entschlossenheit und ganzheitlichen Ansatz im Kampf gegen den Klimawandel wider. Als Diplomingenieur und ehemaliger Offizier kam Bryson 2008 mit umfassender Führungserfahrung in die Energiewirtschaft. Seit Gründung der Uniper ist er für das europäische Asset-Geschäft verantwortlich. Trotz zunehmender Führungsverantwortung ist Bryson dem Geschäft und den Mitarbeitern stets nahe geblieben.


Francesco La Camera ist seit 2019 Generaldirektor der internationalen Agentur für erneuerbare Energie (IRENA). Zuvor war er langjähriger Mitarbeiter des italienischen Umweltministeriums und leitete unter anderem den Bereich nachhaltige Entwicklung, Umweltschäden, EU und internationale Angelegenheiten. Francesco La Camera absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft, mit einem Schwerpunkt auf Wirtschaftspolitik, an der Universität Messina.


Stephan-Andreas Casdorff ist Herausgeber des Tagesspiegels. Seine Laufbahn begann er beim Kölner-Stadtanzeiger und setzte sie bei Kölnischer Rundschau, Süddeutscher Zeitung und Stuttgarter Zeitung fort. Seit 1999 schreibt er für den Tagesspiegel, dessen Chefredakteur er von 2004 bis 2018 war. Seit 2018 ist er Herausgeber des Tagesspiegels.


Dr.-Ing. Jochen Eickholt ist seit April 2020 Mitglied des Vorstands der Siemens Energy AG und seit Januar 2020 Mitglied der Geschäftsführung der Siemens Energy Management GmbH. Er ist im Vorstand für die Geschäftsbereiche Stromerzeugung und Industrial Applications sowie für Asien-Pazifik und China verantwortlich. Er studierte Elektrotechnik an der RWTH in Aachen und am Imperial College of Science, Technology and Medicine in London. Nach seinem Abschluss zum Diplom-Ingenieur wurde er am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie in Aachen promoviert. Jochen Eickholt ist seit 1999 bei Siemens und hatte im Laufe der Jahre diverse Führungspositionen im In- und Ausland inne: So war er Chief Executive Officer von Siemens Elektropřístroje s.r.o. in der Tschechischen Republik, Chief Executive Officer von Siemens Home and Office Communications, Chief Executive Officer von Rail Automation und Chief Executive Officer von Rail Systems. Von 2014 bis 2017 war er Chief Executive Officer von Siemens Mobility, bevor er 2017 die Rolle des Leiters des Integration-Managements für Siemens Alstom übernahm. Zuletzt war er Chairman und Managing Partner der Siemens Portfolio Companies.


Prof. Dr. Veronika Grimm ist seit 2008 Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftstheorie an der FAU Erlangen-Nürnberg. Sie ist Vorsitzende der Wissenschaftlichen Leitung des Energie Campus Nürnberg (EnCN), im Vorstand des Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) und seit 2020 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Darüber hinaus ist sie in zahlreichen Gremien und Beiräten aktiv, unter anderem im Nationalen Wasserstoffrat der Bundesregierung.


Seit Juli 2017 ist Thomas Heim Mitglied der globalen Viessmann Familie. In der Viessmann Climate Solution SE ist er im Vorstand für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Service verantwortlich. Der studierte Diplom-Kaufmann begann seine berufliche Laufbahn bei Robert Bosch im Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge, wo er von 1994 bis 2010 verschiedene Funktionen im Inland sowie in Brasilien, Spanien und Dänemark begleitete. 2010 wechselte er als Vorstandsmitglied für Zentral- und Nordeuropa sowie als Managing Director Deutschland und Österreich zu dem börsennotierten schwedischen Sicherheitskonzern Gunnebo. Von 2012 bis 2017 leitete Thomas Heim dann als Senior Vice President den Vertrieb des Geschäftsbereichs Elektrowerkzeuge der Robert Bosch GmbH in EMEA und trieb als CDO dessen Digitalisierung voran. Heute ist er neben seiner Vorstandstätigkeit bei der Viessmann Climate Solutions SE Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Deutsche Heizungsindustrie (BDH) sowie Mitglied des Executive Council der European Heating Industry Association (EHI).


Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach ist seit April 2021 Vorstandsvorsitzender von Uniper. Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen und mit rund 12.000 Mitarbeitenden in mehr als 40 Ländern aktiv. Vorher war Klaus-Dieter Maubach Vorsitzender des Aufsichtsrats von Uniper und Verwaltungsratmitglied von Fortum. Zuvor hielt er verschiedene leitende Positionen, unter anderem Vorstandsvorsitzender der Encavis AG, Vorstandsmitglied der E.ON SE und Vorstandsvorsitzender der E.ON Energie AG.


Janina Mütze ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Civey. Vor Gründung des Unternehmens hat die studierte Volkswirtin die Interessen der Venture Capital- und Private Equity-Investoren im politischen Berlin vertreten. Neben ihrer Arbeit für Civey ist Janina Mütze Mitglied im Aufsichtsrat des Fintechs Comeco sowie Mitglied im Beirat für Gründungen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Zudem ist sie im Advisory Board des Masterprogramms in Social and Economic Data Science an der Uni Konstanz. 


Cem Özdemir: Von Beruf ausgebildeter Erzieher, schloss Cem Özdemir 1994 sein Studium der Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen ab. 1994 wurde er als erster Abgeordneter türkischer Herkunft für Bündnis90/Die Grünen in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 2004 bis 2009 war Cem Özdemir Abgeordneter des Europäischen Parlaments und außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Von 2008 bis Januar 2018 war er Bundesvorsitzender und bei der Bundestagswahl 2017 Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen. Heute ist er Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages, stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses sowie Vorsitzender der fraktionsübergreifenden Parlamentsgruppe Schienenverkehr. Cem Özdemir ist verheiratet und hat zwei Kinder.


Frank Peter koordiniert die Arbeiten des Industrieprogramms der Agora. Zuvor leitete er das Team Deutschland. Vor seinem Beginn bei Agora, arbeitete er 12 Jahre bei der Prognos AG. Er hat zahlreiche Projekte zu Klimaschutzfragen in der Industrie, im Stromsektor und zu Erneuerbaren Energien sowohl für politische als auch privatwirtschaftliche Stakeholder geleitet. Im Rahmen seiner Tätigkeiten war er mehrfach als Sachverständiger für den Bundestag und die Bundesregierung zu verschiedenen Energiefragen tätig. Er hat an der TU Berlin technischen Umweltschutz studiert.


Prof. Dr. Andreas Pinkwart ist seit Juni 2017 Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuvor war er bereits zwischen 2005 und 2010 Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes. Der FDP-Politiker ist ausgebildeter Bankkaufmann und promovierter Volkswirt. Neben seiner politischen Karriere war Andreas Pinkwart auch viele Jahre im Wissenschaftsbetrieb tätig. So war er zwischen 1987 und 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Insitut für Mittelstandsforschung und hatte nach seiner Promotion einen Lehrstuhl für Volks- und Betriebswirtschaftslehre inne. Von 2011 bis 2017 war er Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Managemnt und Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Innovationsmanagemnt und Entrepreneurship.


Jakob Schlandt leitet das Background-Team und ist seit mehr als zehn Jahren eine feste Größe in der Berichterstattung über Energiewirtschaft und -politik. Ein MBA in London hat ihn jüngst auf den neuesten Stand der Betriebswirtschaft gebracht. Das journalistische Handwerk lernte er bei der Berliner Zeitung, später war er für die DuMont-Redaktionsgemeinschaft und zuletzt die Funke Zentralredaktion sowie bizz energy tätig. Die großen Debatten um Liberalisierung und Atomausstieg, die Lobbyarbeit und das Schicksal der großen Energieversorger, aber auch Euphorie und Fehlentwicklungen in der Erneuerbaren-Branche hat er kritisch begleitet. Unsicherheit darüber, welchem Lager er zuzuordnen ist, fasst er deshalb als Lob auf.


Svenja Schulze ist seit März 2018 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Zuvor war sie sieben Jahre Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist 1988 in die SPD eingetreten und war nach ihrem Studium der Germansistik und Politikwissenschaft in Bochum von 1993 bis 1997 und von 2004 bis 2018 Abgebordnete im NRW-Landtag. Darüber hinaus begleitete sie zwischen 1993 und 1997 das Amt der Juso-Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen.


Michael Vassiliadis (geb. 1964) absolvierte eine Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Bayer AG. 1986 begann er seine hauptamtliche Gewerkschaftstätigkeit bei der IG Chemie-Papier-Keramik, der heutigen IG BCE. Im März 2004 wurde er Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes. Seit 2009 ist er Vorsitzender der IG BCE. Seit Mai 2012 ist Michael Vassiliadis auch Präsident von IndustriALL Europe.
Er ist Mitglied in den Aufsichtsräten RAG AG, BASF SE, Henkel GmbH&Co KG und Steag GmbH.


André Walter ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH und Leiter des Werks Hamburg. Zuvor war er Leiter des Werks Bremen. Hiervor sammelte er Erfahrungen in verschiedenen Managementpositionen. Vor Airbus war er in verschiedenen Funktionen am Institut für Werkstoffkunde in Bremen tätig. Er studierte Maschinenbau in Hannover und promovierte anschließend in Bremen.


Dr. Kirsten Westphal ist bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin, tätig. Seit mehr als 50 Jahren analysiert die SWP außenpolitische Themen nicht nur für den Bundestag und die Bundesregierung, sondern auch für Wirtschaftsakteure und die Öffentlichkeit.

Dr. Westphal ist am Institut für Internationale Energiebeziehungen und Globale Energiesicherheit zuständig. Sie ist Mitglied des Nationalen Wasserstoffrates. Sie war Mitglied des Expertengremiums der Global Commission on the Geopolitics of Energy Trans-formation 2018-2019 und hat an dem 2019 veröffentlichten Bericht der Kommission "A New World" mitgewirkt. Parallel dazu leitete sie die vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte "Geopolitics of Energy Transformation 2030 (GET 2030)" (2018-2020).

Zuvor war sie als Wissenschaftliche Assistentin an der Justus-Liebig Universität Gießen, am Instituto de Relaciones Europeo-Latinoamericanas (IRELA), Madrid, und der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt am Main tätig. Davor war sie Mitarbeiterin der PreussenElektra AG. Sie hat Politikwissenschaften, Kommunikationswissenschaft und Geschichte studiert.

Sie ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Real Instituto Elcano, Madrid, und der Stiftung des Regional Centre for Energy Policy Research (REKK), Budapest, im Lenkungskreis des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums sowie im Editorial Board des European Energy & Climate Journal.

Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zu internationalen Energiebeziehungen und den Energieaußenbeziehungen Deutschlands und der EU. Zu ihren Büchern gehören Global Energy Governance in a Multipolar World (Aldershot/ Burlington Ashgate 2010); und The Political and Economic Challenges of Energy in the Middle East and North Africa (Routledge, 2018). Ihre jüngsten Veröffentlichungen zu den geopolitischen Auswirkungen der Energietransformation und zu Energiesicherheit in Zeiten der Dekarbonisierung sind in Nature, Global Policy, Energy Policy, Energy Strategy Review, European Energy & Climate Journal, Energy Research and Social Sciences und bei SWP erschienen. Meinungsbeiträge und Kommentare von ihr sind u.a. in der Süddeutschen Zeitung, dem Handelsblatt, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem Wall Street Journal und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.

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